, Junge Opernfreunde München

Josefine Atzendorf

Seit wann bist Du Mitglied bei den Jungen Opernfreunden?
Ich bin seit 2015 Mitglied.

Wie bist Du auf die Jungen Opernfreunde aufmerksam geworden?
Zuvor war ich während meines Studiums in Dresden Mitglied im "Semperoper Jugendclub" und bei den "Jungen Freunden des Staatsschauspiels Dresden". Als ich nach München gezogen bin, habe ich ganz klassisch gegoogelt und gehofft, dass ich hier ähnliche Vereine wie in Dresden finde und bin so zu den Jungen Opernfreunden gekommen.

Warum bist Du Mitglied bei den Jungen Opernfreunden?
Ich finde es toll wenn man zusammen mit anderen Leuten ein Hobby oder eine Leidenschaft teilt. Gerade in der jüngeren Generation ist es sonst eher nicht so üblich, dass man sich für Oper, klassische Musik oder Ballett begeistert. Bei den Jungen Opernfreunden finde ich es schön, dass man so recht einfach neue Leute im etwa selben Alter kennenlernen kann, die Oper & Co nicht als Folter empfinden.

Highlights während Deiner bisherigen Mitgliedschaft?
Meine Highlights waren ganz klar die Reisen nach Paris im Rahmen von Junvenila. Die Eröffnungsgala des Pariser Ballettensemble 2016 miterleben zu dürfen war ein wirklich großartiges Erlebnis! Aber auch der Ausflug nach Bayreuth zu den Wagnerfestspielen im letzten Jahr war wirklich toll!

Seit 2017 bist du im Vorstand. Was sind deine Visionen für die Jungen Opernfreunde?
Ich wünsche mir, dass wir uns zukünftig auch mehr wie ein Verein fühlen und nach der Vorstellung öfter den Abend gemeinsam ausklingen lassen. Im Semperoper Jugendclub hatten wir außerdem mehr Gelegenheiten Dirigenten, Sänger, Choreographen u.a. kennenzulernen und konnten dadurch einmal u. a. Omer Meir Wellber persönlich treffen. Das war eine wirklich eindrückliche Begegnung und ich hoffe, dass wir in Zukunft vielleicht so etwas auch für die Jungen Opernfreunde realisieren können.

Lieblingsoper?
Ich habe mehrere Lieblingsopern, aber besonders gern erinnere ich mich an Der feurige Engel in der Inszenierung von Barrie Kosky. Das ist wahrscheinlich eine Oper, die in München stark polarisiert hat, aber ich fand die Musik berauschend und die Inszenierung großartig, weil sie so gnadenlos mit Tabus gespielt hat. Neben düsteren Opern mag ich aber auch ab und an gern Opern, die ins Herz gehen, wie z. B. Carmen, Così fan tutte, La Cenerentola,...